Gleichstellungsbeauftragte und Studiengangleiterin Prof. Dr. Yvonne Zajontz sprach über das Konzept und die Idee hinter der Ausstellung.
Geschäftsführer Jörg Ernstberger und Prof. Dr. Yvonne Zajontz eröffneten gemeinsam die Wanderausstellung "Bilder im Kopf". Bis zum 24. Januar 2020 ist sie noch in den Räumen von Südwestmetall zu sehen.

Wanderausstellung „Bilder im Kopf“ jetzt bei Südwestmetall

Wanderausstellung „Bilder im Kopf“ jetzt bei Südwestmetall

20. November 2019

Perfekt fügen sich die Portraits der acht Frauen in die hellen lichtdurchfluteten Räume der Bezirksgruppe Südwestmetall Heilbronn-Franken ein. Frauen in Führungsrollen - das ist das Thema der Ausstellung „Bilder im Kopf“, ein studentisches Projekt, das für die Gleichberechtigung von Mann und Frau sensibilisieren und zum Nachdenken anregen will. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Januar 2020 in den Verbandsräumen der Bezirksgruppe Südwestmetall zu sehen.

Befragt hatten die Studierenden renommierte weibliche Führungskräfte aus der Region Heilbronn-Franken wie etwa Sabine Schober, Bereichsleiterin bei Schwarz IT, Anja Frank, Abteilungsleiterin beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum und Birgit Hipp, Bereichsleiterin Finanzen bei der Südwestdeutschen Salzwerke AG. Zwei Protagonistinnen, Sabine Schober und Kristina Schnüll, Leitung der ambulanten Jugendhilfe der Caritas Heilbronn-Franken, waren an dem Abend nicht nur im Großformat, sondern auch selbst anwesend und standen für Fragen zur Verfügung.

Prof. Dr. Yvonne Zajontz, Studiengangleiterin BWL-Media, Vertrieb und Kommunikation und Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Heilbronn, eröffnete die Ausstellung gemeinsam mit Jörg Ernstberger, Geschäftsführer von Südwestmetall Heilbronn-Franken. „Es hat sich herausgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, Bilder von dem Format zu hängen. Doch das war es uns wert. Die Portraits von starken Frauen in Führungspositionen passen gut in unser Verbandsgebäude“, so Ernstberger.   

Dass Frauen selbstbestimmt ihren Weg gehen und Karriere machen, scheint heute selbstverständlich. „Doch tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass sich 17-bis 20-Jährige prinzipiell gleichberechtigt fühlen, sie jedoch trotzdem sehr traditionelle Rollenmodelle verinnerlicht haben“, weiß Zajontz. „Schaut man auf die Anzahl der Frauen in Führungspositionen, bildet Baden-Württemberg gerade das Schlusslicht in Deutschland. Gerade für junge Frauen braucht es aber Vorbilder und Orientierungshilfen“, weiß Zajontz aus Erfahrung mit ihren eigenen Studentinnen.  

Mehr Frauen in Führungspositionen und der Abschied von dem Rollenklischee der Frauen- und Männerberufe – das nutzt nicht nur den Frauen. Auch die Männer profitieren von der Gleichberechtigung von Mann und Frau.