Eine App für den Bildungscampus

Eine App für den Bildungscampus

04. März 2020

Die Studierenden des Studiengangs BWL-Dienstleistungsmanagement/Media, Vertrieb und Kommunikation sind überzeugt, dass sie dringend gebraucht wird: Die App für den Bildungscampus.

Und sie demonstrieren das gleich zu Beginn ihrer Präsentation: Kommilitone Max stürzt in den Vorlesungsraum – völlig abgehetzt und verspätet. Diese missliche Situation wäre Max erspart geblieben – wenn es die denn schon gäbe, die App mit dem Namen CAMPO (aus Campus und Pocket) – und der alles verbindenden Campusbrücke als stilisiertem Logo. Denn mit ihrer Hilfe hätte Max wissen könne, dass das Parkhaus besetzt ist, wo er freie Plätze findet – und dass die Vorlesung heute ausfällt.

Gemeinsam mit ihrem Dozenten Mark Siller vom Heilbronner IT-Unternehmen SevenD und mithilfe von Methoden aus dem Design Thinking haben Studierende sich Gedanken gemacht, wie sie das studentische Leben nach den Leitlinien „Digitalisieren, Simplifizieren, Zentralisieren“ erleichtern können.

In einem Brainstorming wurden zunächst mögliche Features zusammengetragen, geclustert und nach ihrer Relevanz für den studentischen Alltag bewertet. Bei einer groß angelegten Online-Umfrage hat das Team überdies ca. 1.400 Antworten von Studierenden, Mitarbeiter*innen, Besucher*innen und Dozent*innen auf dem Bildungscampus erhoben – daher ist schon jetzt bekannt, welche Features den Befragten besonders wichtig sind:

Ganz vorn liegt der personalisierte Account mit dem Vorlesungsplan, der Notenübersicht und der Campuscard mit 94 Prozent, gefolgt von aktuellen Informationen zu den studentischen Einrichtungen (Mensaplan, Bibliothek und Hochschulportal). Auch Sportangebote, Studentenrabatte, die Parkhausanzeige und alternative Parkmöglichkeiten stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Selbstverständlich gäbe es zahllose weitere Möglichkeiten und – je nach Zielgruppe der Nutzer – auch weitere Ideen und Wünsche: Ein virtuelles Schwarzes Brett, News und Chaträume nannten die Studierenden als Favoriten. Raumbelegungsdaten, Hinweise zu Erster Hilfe oder den Kursangeboten der aim können sich andere vorstellen.

Wie auch immer die konkrete Ausgestaltung aussieht: Die studentische Arbeitsgruppe hat herausgefunden, dass die Nutzungsrate für eine App mit 85,7% sehr hoch wäre. Das sollte Ansporn für alle Beteiligten sein, das Konzept schnell umzusetzen.