Neues Mitglied in der Heilbronner Professorenriege

Neues Mitglied in der Heilbronner Professorenriege

19. Mai 2014

Bereits seit Anfang Mai verstärkt Prof. Dr. Matthias Hofmann die Professorenriege am Campus Heilbronn. Seine Lehraufgaben liegen im Bereich des Internen Rechnungswesens und berühren neben Controlling und Kosten- und Leistungsrechnung auch Themenfelder wie die Strategische Unternehmensführung. Durch seine Tätigkeit als Consultant bei der Unternehmensberatung Scio GmbH in Erlangen und als Controller bei der Ziehm Imaging GmbH bringt Herr Hofmann über sieben Jahre Erfahrung auf diesen Gebieten an die DHBW mit.

Der 34-jährige ist jedoch nicht nur fachlich ein Experte, sondern hat sich während verschiedener Lehrtätigkeiten intensiv mit Lehre und Didaktik auseinandergesetzt. Schon während seines Auslandsstudiums an der Aston Business School in England begegnete er einer anderen Art zu lernen und zu lehren: »Ich war fasziniert, wie unterschiedlich die Herangehensweise ist. An der Universität in Deutschland anonyme Massenveranstaltungen, an der englischen Business School kleine Gruppen und interaktiver Unterricht. Und vor allem der Anspruch, als Student nicht passiv zu konsumieren, sondern sich viele Themen selbst zu erarbeiten.«

Diesen Kontrast erlebte er später erneut als Lehrbeauftragter an der Universität Bamberg und an der DHBW Mosbach. »Ich stehe zu 100 Prozent hinter dem Dualen System. Die hochmotivierte Lernatmosphäre war einer der Gründe, warum ich mich entschieden habe, hier als Professor zu lehren.« Neben der Arbeit als Consultant und seinen vielfältigen Lehrtätigkeiten – unter anderem auch für die IHK Oberfranken und Management Circle – promovierte er an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zum Thema »Performance-orientiertes Projektmanagement«.

Seine ersten Erfahrungen als Professor am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach haben ihn in seiner Entscheidung bestätigt: »In der letzten Woche haben wir an einem Nachmittag ein komplettes strategisches Steuerungssystem für ein fiktives Unternehmen erarbeitet. Da alle Studierenden engagiert und aktiv mitgingen, konnten wir das anspruchsvolle Problem in kürzester Zeit lösen.«