Das rote Band: Reif und König haben ihre Geschichte auf www.blutspenden-verbindet.de geteilt.

Hoher Erstspenderanteil von 37 Prozent bei DHBW-Lebensretter Aktion

Hoher Erstspenderanteil von 37 Prozent bei DHBW-Lebensretter Aktion

12. Februar 2015

Am Montag, den 9. Februar 2015, verwandelten die Studierenden und das DRK die Aula im Forum des Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in eine Blutspendenzentrale. Auch bei der vierten Blutspendenaktion der DHBW Heilbronn lag der Prozentsatz der Erstspender mit 37 Prozent wieder weit über dem Landesdurchschnitt von sieben Prozent.

Rudi Feix, Referent beim DRK-Blutspendendienst, freute sich über das wiederholte studentische Engagement: „ Es ist immer wieder bewundernswert, wie reibungslos das Ganze organisiert ist und mit welcher Gelassenheit die Studierenden uns unterstützen.“ Von 11 bis 19 Uhr war die Aula am Vormittag den Studierenden und am Nachmittag allen Heilbronnern geöffnet.

Mit 137 Blutspenden und 13 Typisierungen lagen die Zahlen nicht ganz so hoch wie in den vergangenen Jahren. „Aufgrund der Grippewelle konnten viele Leute nicht spenden“, so Feix. Schon beim kleinsten Schnupfen muss das DRK aus Sicherheitsgründen die Blutspende ablehnen. So geschehen bei Jessica König, Food-Management-Studentin im fünften Semester. Nach den vergangenen zwei Jahren war das jetzt ihr dritter vergeblicher Anlauf. „Im letzten Jahr musste ich Antibiotika nehmen, dieses Jahr war es der Schnupfen. Dann werde ich es im nächsten Jahr wieder versuchen.“ Ihre Freundin Julia Reif war bereits zum vierten Mal dabei, zum ersten Mal hier am Bildungscampus. „Blut spenden ist die einfachste Art, Menschen zu helfen“, Reif über ihre Beweggründe. Neben dem Blutspende-Ausweis besitzt sie auch einen Organspenden-Ausweis und ist in der Spenderdatei des DKMS registriert. Erfreulicherweise trifft das auf einen Großteil aller Blutspender zu, daher gab es nur 13 neue Typisierungen.

Rudi Feix: „Es ist wichtig, dass wir gerade junge Menschen davon überzeugen Blut zu spenden. Pro Tag werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt und die Zahl der Blutspender sinkt immer weiter. Dazu kommt, dass Blutkonserven nur begrenzt haltbar sind und z.B. Thrombozyten-Konzentrate nur vier Tage gelagert werden können.“ Statistisch gesehen wird das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten verwendet. Aber auch der medizinische Fortschritt ist Grund für einen erhöhten Bedarf an Blutkonserven: Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung bösartiger Tumore können nur aufgrund moderner Transfusionsmedizin durchgeführt werden. 

Prof. Dr. Nicole Graf, Rektorin der DHBW Heilbronn, freut sich über das Engagement: „Blut spenden schenkt Leben. Jedes Jahr zeigen die jungen Menschen, dass sie neben einem intensiven Studium auch Verantwortung für andere übernehmen. Das macht uns stolz.“

 

Mehr dazu auch unter www.blutspenden-verbindet.de