Ferdinand Pfändner wurde zum neuen Präsidenten des DHBW Studierendenparlaments gewählt.

Ferdinand Pfändner zum neuen Präsidenten des DHBW Studierendenparlaments gewählt

Ferdinand Pfändner zum neuen Präsidenten des DHBW Studierendenparlaments gewählt

02. November 2018

Bei der Wahl zum neuen Präsidenten des DHBW Studierendenparlaments setzte sich mit Ferdinand Pfändner ein Student der DHBW Heilbronn durch. Der 25-Jährige studiert seit einem Jahr Food Management und ist aktuell in der Praxisphase bei seinem Dualen Partner „Der Beck“, einer Bäckerei im mittelfränkischen Feucht.

Im Interview mit der DHBW Heilbronn berichtet Pfändner, wie es zu seiner Wahl kam, welche Aufgaben auf ihn zukommen und wie sich sein Engagement mit den Anforderungen seines dualen Studiums vereinbaren lässt.

DHBW Heilbronn: Herzlichen Glückwunsch zur Wahl des Präsidenten des DHBW Studierendenparlaments (StuPa). Wie kam es dazu?

Ferdinand Pfändner: Vielen Dank! Jedes Jahr wird das Präsidium des StuPa neu gewählt. Da ich seit diesem Jahr fest als StuPa-Mitglied aktiv bin, habe ich – auch aufgrund weniger Aspiranten – die Initiative ergriffen und mich zur Wahl des Präsidenten aufstellen lassen. Auf der Sitzung vom 19./20.10.2018 wurde ich dann von dem Parlament gewählt.

DHBW Heilbronn: Welche Aufgaben nehmen Sie in dieser Position wahr?

Ferdinand Pfändner: Das Aufgabenfeld ist sehr vielfältig: Gemeinsam mit dem Präsidium organisieren und leiten wir die Sitzungen des Studierendenparlaments. Des Weiteren repräsentiere ich als Präsident ca. 34.000 Studierende von allen neun Standorten der DHBW. Das StuPa setzt sich mit diversen Themen auseinander, so zum Beispiel mit der Qualität der Lehre oder dem Studierendenticket und dem  Studienvertrag , um einige wenige Punkte zu nennen. Zusätzlich ist das StuPa als legislatives Organ für die Aufsicht des AStA  (Allgemeiner Studierendenausschuss, Anm. d. Red.) zuständig.

DHBW Heilbronn: Aus welcher Motivation heraus engagieren Sie sich über Ihr Studium hinaus in diesem Bereich?

Ferdinand Pfändner: Auch vor mir haben sich schon viele Studierende stark gemacht, um mir die jetzigen Rahmenbedingungen für mein Studium zu ermöglichen. Daher möchte ich durch mein Engagement etwas für die aktuellen Studierenden, aber vor allem auch für die Zukunft der DHBW bewegen und diese weiter gestalten. In einem Geflecht, in dem alle Studierenden nur sehr kurz an der DHBW sind, entscheidet der Einsatz mit Zukunftsperspektive über unser aller Studium. Zusätzlich ist mein Motto, dass immer genau im Hier und Jetzt der richtige Moment ist, etwas zu gestalten und zu verbessern.

DHBW Heilbronn: Als dualer Student haben Sie einen engen Zeitplan. Wie schaffen Sie es, alles zeitlich zu managen?

Ferdinand Pfändner: In der Tat ist der Zeitplan sehr straff. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man sich für solch wichtigen und grundsätzlichen Aufgaben die Zeit nehmen muss. Dieser Herausforderung nehme ich mich gerne an. Natürlich erfordert dies ein hohes Maß an Organisation. Jedoch lohnt sich das Investment, denn diese Fähigkeiten nimmt man dann für sein Leben mit.

DHBW Heilbronn: Wie gefällt Ihnen bislang das duale Studium an der DHBW Heilbronn?

Ferdinand Pfändner: Das Studium gefällt mir sehr gut. Ich bin froh hier an der DHBW zu studieren. Die Lernatmosphäre ist sehr gut und die Bedingungen für das Studium – vor allem hier in Heilbronn – exzellent. Zusätzlich findet an der DHBW ein sehr enger Austausch von Studierenden, den Professoren und Dozenten sowie der Hochschulkommunikation statt, wodurch man auftretende Probleme schnell lösen kann und einen guten und sicheren Rahmen für das Studium hat.

DHBW Heilbronn: Was sind Ihre Freizeitaktivitäten abseits des dualen Studiums und Ihres Engagements im Studierendenparlament?

Ferdinand Pfändner: Ich habe mir selbst einmal gesagt: „Freizeit ist die Zeit, die man frei gestalten kann und das tun kann, was einem Freude bereitet.“ Daher sehe ich alles, was ich mache, ein Stück weit als Freizeit. Dennoch suche ich meinen Ausgleich vor allem in gemütlichen Abenden mit Freunden und meiner Leidenschaft, dem Gesang. Hier engagiere ich mich in einem Konzertchor und bin auch solistisch unterwegs. Weiter bringe ich mich kommunal in meiner Heimat Feucht ein. Man könnte sagen, ich tanze (und singe) auf vielen verschiedenen Hochzeiten und bin generell ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Mensch.