Prof. Dr. Nicole Graf mit Hartmut Römpp vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Präsidenten der DHBW, Prof. Reinhold R. Geilsdörfer
Prof. Reinhold R. Geilsdörfer begrüßt die Gäste aus Bildung, Wirtschaft und Politik
Business Jonglage mit Christoph Rummel
Der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Prof. Dr. Erhard Klotz, gibt einen Ausblick über die Entwicklung des Bildungscampus.
Der Präsident der IHK Heilbronn-Franken, Prof. Dr. Harald Unkelbach, über die Chancen für die Zukunft der Wissensregion Heilbronn-Franken.
Für Oberbürgermeister Harry Mergel ist die Duale Hochschule ein wichtiger Motor der Stadtentwicklung.
Prof. Dr. Reinhold R. Geilsdörfer gratuliert Nicole Graf zum neuen Amt.
Rektorin Prof. Dr. Nicole Graf dankt allen, die die DHBW Heilbronn bei der Standortwerdung der DHBW unterstützt haben.
Die Lichter Jonglage zum leuchtenden Abschluss.

Erste Rektorin der DHBW Heilbronn feierlich ins Amt eingeführt

Erste Rektorin der DHBW Heilbronn feierlich ins Amt eingeführt

06. November 2014

In einer vollbesetzten Aula vor über 250 Gästen aus Bildung, Wirtschaft und Politik wurde Prof. Dr. Nicole Graf heute vom Präsidenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, als Rektorin der Studienakademie Heilbronn ins Amt eingesetzt.

Vier Minuten im Zeitraffer

In knapp fünf Minuten fasste ein Zeitrafferfilm vor Beginn der Veranstaltung zusammen, welch enormer Kraftakt hinter der Aufbauarbeit der letzten Jahre stand. In nur vier Jahren hat die DHBW Heilbronn unter der strategischen Führung von Nicole Graf einen rasanten Wachstumskurs hingelegt: von nur 86 Studierenden 2010 auf  knapp 1.000 Studierenden im Jahr 2014. In Folge des Wachstums wurden über 70 Professoren - und Mitarbeiterstellen geschaffen und das hochmoderne Laborzentrum DHBW Sensoricum eingeweiht.

"Standort in den besten Händen"

Geilsdörfer bedankte sich bei Prof. Dr. Nicole Graf für die geleistete Arbeit und formulierte hohe Erwartungen. „Mit Nicole Graf weiß ich den Standort Heilbronn in den besten Händen und ich bin überzeugt, dass sich die DHBW Heilbronn weiterhin außerordentlich positiv entwickeln wird.“ Mit einer Steigerung der Studierendenzahlen um 28 Prozent im Herbst 2014 im Vergleich zum Vorjahr hat Heilbronn ein Zeichen gesetzt. „Um diesen Erfolg fortzuschreiben“, betonte Geilsdörfer, „ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft die besten AbiturientInnen für uns begeistern.“

"Leuchtturm in der Heilbronner Bildungslandschaft"

Auch der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Dr. Erhard Klotz, sprach „von einer Erfolgsstory, die das Team der DHBW Heilbronn unter Leitung von Prof. Dr. Graf geschrieben hat.“ Was 2010 in drei Büroräumen im ehemaligen HVG-Gebäude begann, hat sich zu einem Leuchtturm in der Heilbronner Bildungslandschaft entwickelt. Für Klotz ist die große Resonanz bei Firmen und Schülern der Indikator, dass „das Projekt Duale Hochschule in Heilbronn längst überfällig war.“

Das einstimmige Votum des Hochschulrats für Nicole Graf war nach Ansicht von Prof. Dr. Harald Unkelbach, dem Vorsitzenden des Örtlichen Hochschulrats, vor allem in ihrer Vision für die Entwicklungen des Standorts Heilbronn begründet. Der Präsident der IHK Heilbronn-Franken sieht die einmalige Chance, Heilbronn weit voran zu bringen und als Wissensstadt zu etablieren. Er ist sich sicher: „Mit Nicole Graf haben wir die richtige Person gefunden, diese Vision auch zu verwirklichen.“

Oberbürgermeister Harry Mergel setzte in seinem Grußwort ebenfalls auf die dynamische Hochschulstadt Heilbronn. Während die Studierendenzahlen in den letzten Jahren von 4.000 auf 7.500 gestiegen sind, hofft Mergel, bis 2020 zehntausend Studierende in Heilbronn zu begrüßen. Die DHBW in Heilbronn bezeichnete er als „einen wichtigen Motor, der durch neue Ideen den Hochschulausbau vorantreibt“.  

Weiterer Ausbau der DHBW Heilbronn

Prof. Dr. Nicole Graf bedankte sich sehr herzlich für das Vertrauen und freute sich auf die neuen Herausforderungen: die Schärfung des Kompetenzprofils, der Ausbau der internationalen Beziehungen und der kooperativen Forschung. Ihr Dank galt allen, die gemeinsam mit ihr vorausschauende und mutige Entscheidungen getroffen haben und stets offen waren für neue, manchmal auch ungewöhnliche Wege.

Dass eine Rektorin mit verschiedensten Herausforderungen jonglieren muss und stets alle Hände voll zu tun hat, machte die Business-Jonglage von Christoph Rummel deutlich. Graf wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen und ihren Lebens- und Hochschulstandort Heilbronn auf dem Weg  zur Wissensstadt voranbringen. „Denn Bildung“, so Graf, „ist der wichtigste Rohstoff der Zukunft“.