Virtueller Applaus für die vier Studenten-Teams
"Warum gibt es das eigentlich noch nicht?" Die Frage zeigt den Erfolg der ersten Entrepreneurship-Academy. Applaus, Applaus!
Mit dem Blutbild zur Superpille: Mit dem Startup "Fitpill" reicht eine einzige Tablette, um alle wichtigen Nährstoffe abgestimmt auf persönliche Daten zu erhalten.
Mit dem Blutbild zur Superpille: Mit dem Startup "Fitpill" reicht eine einzige Tablette, um alle wichtigen Nährstoffe abgestimmt auf persönliche Daten zu erhalten.
Lästige Produktsuche beim Einkaufen? Jetzt könnte es vorbei sein dank der neuen App Shopyrinth, die jedem Kunden einen Weg durch das Großmarkt-Labyrinth bahnt.
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Problem gelöst: Jetzt können alle Onlinehändler ihre Produkte nachhaltig verpacken. Mit der neuen Plattform bringt "smallfootprints" Verpackungshersteller und Onlinehändler zusammen.
Problem gelöst: Jetzt können alle Onlinehändler ihre Produkte nachhaltig verpacken. Mit der neuen Plattform bringt "smallfootprints" Verpackungshersteller und Onlinehändler zusammen.

Abschlusspitches bei der Entrepreneurship Academy: Applaus für neue Ideen

Abschlusspitches bei der Entrepreneurship Academy: Applaus für neue Ideen

14. Juni 2021

Das neue Projekt Entrepreneurship Academy der DHBW Heibronn und den Campus Founders ging am 7. Juni 2021 in die Endrunde: In vier Abschlusspitches stellten die Studierenden-Teams der Vertiefung Digitaler Handel ihre neuen Geschäftsmodelle vor.

Nachdem im Januar die erste Phase abgeschlossen war, ging es für die Studierenden der Vertiefung Digitaler Handel unter der Leitung ihrer Studiengangsleiterin Prof. Dr. Daniela Wiehenbrauk in die zweite Runde. Nach vertiefenden Wettbewerbsanalysen, der Entwicklung eines Prototypen, Experteninterviews und ersten Testläufen war es Zeit für die Abschluss-Pitches. In drei Minuten umrissen die vier Teams ihre Ideen, lieferten erste Prototypen einer App und analysierten Erfolg und Fehler. Wer maßgeschneiderte Ernährungskonzepte für den Leistungssport sucht, eigene Produkte nachhaltig verpacken möchte oder sich nie wieder in Super-, Bau- oder Möbelmärkten verirren möchte, sollte Ausschau halten nach Fitpill, Shopyrinth oder smallfootprints. Team HappyPay zog nach vielen Experteninterviews und Wettbewerbsanalysen den Schluss, dass für dieEinführung einer mobilen Bezahlapp die Hürden für den Markteintritt zu hoch waren.

Beim Neustart „Shopyrinth“ ergab der Test mit dem ersten Prototyp bereits eine Zeitersparnis von fast zwei Minuten. Sobald das Produkt gefunden und abgescannt ist, wird es von der digitalen Einkaufsliste gestrichen. Dass die App Zukunft hat, beweist auch eine andere Zahl: Bei der Einrichtung einer Mock-up-Webseite haben 41 Prozent der Besucher*innen schon den Downloadbutton gedrückt. Finanzieren soll sich das Modell durch gestaffelte Händler-Beiträge und Hidden-Revenue-Werbeeinnahmen. Für den Kunden ist es kostenlos.

Wer in Zukunft nur noch eine einzige Pille nehmen will und nicht aus einem Arsenal von Nahrungsergänzungsmitteln wählen möchte, sollte dem „Fitpill“-Startup folgen. Endziel ist es, dass jeder Kunde sein Blutbild einschickt und passend darauf abgestimmt seine ganz persönliche Nutrition-Pille erhält. Momentan kann man bei den Gründern der Firma einen Fragebogen ausfüllen und bekommt eine passende Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln zugeschickt.

Beim nächsten Team ist der Name Programm: Onlinehändler, die mit ihrer Verpackung einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck hinterlassen wollen, können sich auf der Plattform von „Smallfootprints“ ihre nachhaltige Verpackung maßschneidern lassen. Nachhaltig zu verpacken bedeutet, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, recycelbare Materialien und genau auf die Produktgröße abgestimmte Verpackungen zu verwenden. Erste Gespräche mit Verpackungsunternehmen und dem Onlinehändler „Smoothie Dog“ sind bereits am Laufen.