Motivationsschub fürs Museum: DHBW entwickelt Marketingideen für das Museum im Deutschhof

Motivationsschub fürs Museum: DHBW entwickelt Marketingideen für das Museum im Deutschhof

16. März 2017

Studierende des Studiengangs BWL Dienstleistungsmanagement befragten im Rahmen eines Seminars Besucher und Nicht-Besucher des Museums im Deutschhof, begleiteten die Museumspädagogik und entwickelten Marketingideen. Am 16. Februar 2017 stellten sie ihre Ergebnisse im Museum im Deutschhof vor.

Wie erreichen wir die, die wir noch nicht erreichen? Dieser Leitfrage ging die erste Projektgruppe nach. Befragungen im Museum im Deutschhof sowie in der Heilbronner Innenstadt zeigten neue Kommunikationsmöglichkeiten auf. Die Empfehlung der Gruppe: Social Media und Internet sind die wesentlichen Informationskanäle der jüngeren Zielgruppe. Viele Fakten über das Museum eignen sich für spannende Posts und wecken Interesse, mehr zu erfahren - da sind sich die Studierenden sicher. Sie wollen damit an die beliebten Fakten-Facebook Posts anknüpfen, die sie selbst lesen. „Guter Inhalt in kurzweiliger Verpackung kommt an“, ist sich auch Prof. Dr. Krings sicher. Er hat die Projektgruppen von Seiten der DHBW Heilbronn begleitet.

Gut ankommen, so zeigen die Ergebnisse der zweiten Projektgruppe, das tun die Veranstaltungen der Museumspädagogik. „Wir möchten Angebote vorschlagen, die besonders Jugendliche ins Museum locken“, erläutern die drei Studentinnen ihre Aufgabenstellung. Dafür haben sie ehemalige Teilnehmer der Workshops befragt. Ergebnis: Die würden auch als Jugendliche Angebote der Museumspädagogik wahrnehmen. „Es ist schön, dass unsere Arbeit positive Erinnerungen schafft“, freut sich Dr. Marc Gundel, Leiter der städtischen Museen. Aktivitäten für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren und eine Kaffeeecke decken sich mit seinen Überlegungen: „Der Kaffeeautomat ist schon bestellt.“

Über Heilbronn hinaus zielen die Überlegungen der dritten Projektgruppe. Durch die Verbindung des Museums im Deutschhof mit Angeboten der Stadt Heilbronn wollen die Studierenden Besucher aus anderen Städten und Regionen anlocken. Mit Hilfe von Expertengesprächen und einer Online-Befragung entwickelten sie beispielhafte Angebotspakete: Der Firmenausflug zum Thema „Salz & Kulinarik“ der Firma Fröhlich oder die Reise des Rentnerpaares Günther und Gundula zum Thema „Käthchenstadt Heilbronn“ vermittelten, in Videos umgesetzt, Ideenansätze für Marketingpakete.

„Ich freue mich über Ihre gelungene Mischung aus Visionen und praktischen Vorschlägen für das Museum im Deutschhof“, fasste Museumsdirektor Gundel die Abschlusspräsentationen der Studierenden der DHBW Heilbronn zusammen. Nun bleibt abzuwarten, ob die eine oder andere Idee den Weg in den Museumsalltag findet.